Das Geld regiert den König Bewegung im „Lügenspiel“

Das Geld regiert den König Bewegung im „Lügenspiel“ 2017-04-18T16:37:52+00:00

Das Geld regiert den König

Bewegung im „Lügenspiel“

Es überrascht, dass ausgerechnet in einer dem Sport zuzuordnenden Wirtschafts- branche rechtlich betrachtet Zustände wie seinerzeit in Sodom und Gomorrha herr- schen. Selbst in Deutschland, wo z.B. die Krümmung der Banane den engagierten, ja oft total-kämpferischen Einsatz juristischer Spitzenkräfte erfordert, herrscht dies- bezüglich Chaos. Denn es mangelt gerade im „Lügenspiel Fußball“ noch immer weitgehend am Einsatz moderner Technologien und darauf basierender klarer rechtlicher Regeln und Vorschriften. Nur sehr langsam bewegen sie sich im Milliardensport Fußball in Richtung „Klarheit und Wahrheit“.                        18.4.2017

 

Berlin, Berlin ………….. wir fahren nach Berlin.                                                                                                                                             Foto: Udo Rettberg

 

Woche für Woche schlagen sie sich in und vor den Stadien (und zwar nicht nur verbal, sondern auch real) die Köpfe ein. Sie jagen Raketen und andere Feuerwerks-Körper in die Luft und gefährden andere Menschen. Und dann muss die Polizei eingreifen – und ein großer Teil der hier anfallenden Kosten wird auf den Bürger umgelegt. Der Betrachter muss den Eindruck gewinnen, dass es die so genannten Fans und Ultras – von denen einige eher den Begriff Chaoten verdienen – wohl mögen, wenn sich der Fußball als eine Lügen-Veranstaltung herausstellt und sie auf dieser Basis dann ihre alkohol-stimulierten Aggres- sionen loswerden können. In einer der dyna- mischsten Wirtschaftsbranchen in der Welt verdienen die derzeit vorhandenen und gepflegten Strukturen die Note mangelhaft bis ungenügend. Noch immer wird Fußball – bei Funktionären mit dem „Elf-Freunde-Image“ versehen – als sportliche „Gutmen- schen-Veranstaltung“ gesehen und in der Öffentlichkeit dementsprechend „verkauft“. Doch Fußball ist auf oberer Ebene völlig an- ders. Es wird Zeit, dass die gestrige Sicht der Menschen über den Fußball aufs Abstellgleis geschoben wird. Alles andere wäre verlogen. So verlogen wie zum Beispiel Wettbetrug, wie Schiedsrichter-Bestechung und wie Funkti- onärs-Skandale (FIFA, UEFA etc). Rechtlich gesehen hakt es im globalen Fußball-Busi- ness an allen Ecken und Enden. Fußball ist halt weltumspannend.

 

And the winner is……… In der Düsseldorfer Altstadt hoffen und beten sie.        Foto: Udo Rettberg

Das Schlimme: Diese Schwächen ließen sich rasch abstellen – praktisch von heute auf morgen. Dass sie sich auf Funktionärs-Ebene zu viel Zeit lassen für die Beseitigung dieser Schwächen, lässt den Schluss zu, als wollten viele Akteure finanziell noch ihre Schäfchen ins Trockene bringen. Das gilt aber längst nicht nur für den Fußball, sondern auch für viele andere Sportarten.

Der Profisport ist – vor allem durch monetäre Strukturen geprägt und diktiert – zu einer der dynamischsten Wirtschaftsbranchen auf dem Planeten Erde geworden. Meine Analyse des globalen Sport-Business‘ bringt folgendes Re- sultat: Die Umsätze (direkt und indirekt) wer- den im Jahr 2017 wohl etwas mehr als 110 Mrd. € erreichen. Die enorme Dynamik der Sportbranche lässt sich auch daran erkennen, dass die Umsätze noch im Jahr 2010 lediglich etwa 65 Mrd. € erreichten. Für die kommen- den Dekaden ist nach meiner Einschätzung eine dramatische Beschleunigung des Auf- wärtstrends zu erwarten – vorausgesetzt, die Welt bleibt von massiven Kriegseinflüssen verschont.

Zurück zum Fußball: Hier können die einen – nämlich die Fans – leider weitgehend noch immer unbegrenzt  ihre offensichtlich unkon- trollierbaren Emotionen freisetzen. Die ande- ren – nämlich die Funktionäre – können in die- sem Umfeld ihr Ego und ihre Großmanns- sucht befriedigen. Und Dritte – nämlich Spieler, Sponsoren und Großkapitalisten – sind in der Lage, ihre bereits sehr üppigen Bankkonten aufzubessern und sich so noch wichtiger zu fühlen.

 

Mittendrin in diesem sich rasch und dyna- misch bewegenden Umfeld stehen Vertreter der Wirtschaft (Club-Eigner, Mäzene, Spon- soren, Medien und Markenunternehmen), die die Leidenschaft von Otto-Fußball-Bürger für ihre eigenen Zwecke nutzen. Die Werbung ist dabei nur ein Zweck von vielen.  Sport ist längst nicht mehr nur jene Plattform, auf der sportbegeisterte aktive junge Menschen das Füreinander und Miteinander pflegen und darüber hinaus etwas für ihre körperliche Ertüchtigung tun. Das gilt vor allem für den Fußball, der in der Liste der ökonomischen Wachstumsbranchen sehr weit vorne steht. Das Elf-Freunde-müsst-Ihr-sein-Image ist längst dem Egoismus gewichen, weil es im Profifußball immer weniger um das Thema „11 Freunde“ als vielmehr um die zielgerich- tete Funktions- und Zweckgemeinschaft geht.

 

Doch das Ganze ist wohl letztlich zum Scheitern verurteilt – irgendwann einmal. Was wird sein, wenn die Weltwirtschaft in die Rezession abrutscht und die reichen Club-Besitzer dann nicht mehr länger willens und fähig sind, Fußball mit ihrem Geld zu befeuern. Noch aber ist es nicht so weit; denn der Fußball befindet sich auf einem globalen Siegeszug und sorgt derzeit sowohl in den USA als auch in China für Furore. Hier ist der Fußball noch weit von jenen Exzessen entfernt, die aktuell in Europa zu beobachten sind. Zudem ist in diesem Kontext an die Weisheit „Panem et circenses“ des römi- schen Dichters Juvenal zu erinnern, der vor langer Zeit kritisiert hatte, dass sich das Volk nur noch für Brot und (Zirkus-)Spiele inter- essierte und es weder sozial noch politisch ein offenes Ohr für die wesentlich drän- genderen Probleme der Welt hatte. Heute ist diese Weisheit auf Geld, Brot und Spiele zu erweitern. Das Volk wird von der Politik und den Eliten stillgehalten, indem ihm diese drei Dinge verabreicht werden. Dass es innerhalb dieses Umfelds auf vielen gesellschaftlichen Ebenen brodelt, ist das Resultat der allge- mein bestehenden Ignoranz.

 

Was ist damit gemeint? Die Menschen werden gerade im Fußball belogen und betrogen, weil die Weltorganisationen, die nationalen Verbände und die Clubs nicht alle Möglich- keiten nutzen, Fußball vom Image des „Lügensports“ zu befreien. Klar – man hat in den vergangenen Jahren Anstrengungen unternommen, indem bei Großveranstal- tungen mehrere Referees eingesetzt werden, indem die Torkamera installiert wurde und auch andere technische Hilfsmittel zur Verfügung stehen. Aber noch immer wird im Fußball Tag für Tag gelogen und (man könnte der Meinung sein) auch betrogen. Manchmal entsteht der Eindruck, dass hinter den ganzen Abläufen Methode und eindeutige Absichten stecken.

 

Denn noch immer gibt es im Fußball keinen TV-Beweis. Obwohl – das ist Quatsch. TV-Bilder liefern in den großen Ligen Spieltag für Spieltag Beweise für den Lügensport Fußball. Und diese werden als Basis für die heftigen leidenschaftlichen Diskussionen nicht nur der Fans, sondern auch der TV-Moderatoren  und Moderatorinnen genommen. Hier lässt sich halt unter den Besserwissern so schön strei- ten und Referees Fehler nachweisen. Doch von der Nutzung der Technologien will im Digitalisierungs-Zeitalter noch immer nie- mand etwas wirklich wissen. Ohne den Ein- satz moderner technologischer Hilfsmittel lässt sich halt soooooooo viel einfacher und besser lügen und betrügen. So können ein- zelne Spiele in die von den Reichen,  Mäch- tigen und Einflussreichen dieser Welt ge- wünschte Richtung durch gewollte oder „ungewollte“ Manipulation gedreht werden. Dass der TV-Beweis im Fußball bis heute noch nicht wirklich gilt, begründen die Fußball-Gestrigen oftmals mit dem Argument, dass dann das Spiel zu oft unterbrochen werde und dass das letztlich nicht im Interesse des zahlenden Zuschauers sei. Welch schwach- sinnige und vorgeschobene Ansicht ….…….

 

In diesem Kontext könnte man bei den Verbänden und Vereinen dann gleichzeitig auch über die Einführung effektiver Spiel- zeiten im Weltfußball nachdenken. Wichtiger aber ist wohl zweifelsfrei zunächst die Einführung des TV-Beweises.

 

Denn fragen Sie, werte Leser, doch mal in Karlsruhe beim dortigen KSC nach – also  einem Club, der in diesen Tagen vor dem Abstieg in die dritte Liga steht. Gäbe es den TV-Beweis, würde z.B. der HSV vielleicht heute nicht mehr in der Fußball-Bundesliga spielen. Nun gut – vielleicht hätte er nach einem Jahr in der 2. Liga dann auch die Chance der Runderneuerung und „Wieder- auferstehung“ genutzt. Aber nachdem KSC und HSV nach Schiedsrichter-Fehlern wäh- rend der Relegation klar benachteiligt bzw. bevorzugt wurden, stellt sich die Frage des „was-wäre-gewesen-wenn“.

 

Durch einen einzigen Fehler des Schieds- richters wurden in diesem Fall, der nur einer von zigtausend Fällen ist, mehr als 100 Mio. € von der einen in die andere Richtung geschoben, wurden Spieler reicher oder är- mer gemacht, wurden Unternehmen der Karlsruher Wirtschaft betrogen und die Hamburger Wirtschaft gefördert. Und sollte der KSC in diesem Jahr absteigen, muss der Verlust für die Karlsruher noch wesentlich höher gerechnet werden.

 

Ein weiteres Problem: Noch immer laden die Funktionäre der Verbände die regeltech- nische Entscheidung auf dem Spielfeld allein (mit Ausnahme der Torkamera) auf den Schultern von Schiedsrichtern, Linienrichtern und Torrichtern ab, obwohl moderne Tech- nologien längst in der Lage sind, dem Sport ein bisschen mehr Ehrlichkeit zu verleihen. Das aber ist nur eine Schwäche des „Lügen- spiels Fußball“.

 

CEO-Talk mit Fredi Bobic, Eintracht Frankfurt AG

Fußball ist mehr als normales Business

Fredi Bobic und Andreas Gulya.                                                                                       Foto: Hayat Aman Hussien

Die Fragen stellte Udo Rettberg, sie wurden von Andreas Gulya, Präsident des Eintracht-Fanclubs „EFC Bembel Beduinen“ (EFCBB), an Fredi Bobic, Vorstand für den Bereich Sport der Eintracht Frankfurt AG, weitergeleitet. Udo Rettberg ist Mitglied des Eintracht-Fanclubs in Dubai.

EFCBB – Udo Rettberg: Den einen geht beim Sport und beim Fußball das Herz auf. Die anderen erinnern sich beim Sport auch an alte Zeiten. So zum Beispiel bei einer weitreichenden zeitlichen Betrachtung auch an das Römische Reich, wo Politiker Menschen beruhigten und stillhielten, in denen sie ihnen Brot, Geld und Spiele verabreichten. Und Dritte – Großfinanziers und Wirtschaftsmächte – sehen Fußball als Ware, mit der Geld verdient werden kann. Wie sehen Sie als Eintracht-Sportvorstand heute die Rolle des Fußballs?

Fredi Bobic: Der Fußball hat in weiten Teilen der Welt eine enorme Bedeutung, weit über den eigentli- chen Sport hinaus, teilweise ganz ehrlich sogar zu weit. Denn es ist immer noch ein Sport. Aber der Sport, der die Gesellschaft ein wenig verändert hat, der die Herzen berührt. Wir Verantwortliche im Fußball und auch die Spieler müssen sich der Bedeutung und der Verantwortung, die daraus erwächst, bewusst sein.

 

EFCBB: Es gibt immer noch sehr viele, die an die „gute gesellschaftliche Rolle“ des Fußballs als Mittler glauben. Ist es nicht an der Zeit, Fußball als das zu sehen, was es ist – als ein knallhartes Business?

FB: Natürlich ist Profifußball knallhartes Business. Aber dennoch unterscheidet es sich von anderen Wirtschaftsbereichen, etwa dem Bankensektor oder dem industriellen Bereich. Dabei sind die Unterschiede sehr vielfältig. Zum einen ist bei uns alles öffentlich. Jeder kann mitreden oder glaubt das zumindest. Wir leben wahrlich in einer gläsernen Welt. Das macht viele Schritte und Entscheidungen noch schwieriger, macht andererseits aber auch die Emotionalität verständlich. Andererseits können wir eigentlich Langzeitplanungen völlig unterlassen, weil sich alles am aktuellen Erfolg misst. Kurzum: Fußball ist irgendwie doch mehr als ein normales Business.


Zwischen der Eintracht und der Frankfurter Wirtschaft bestehen enge Beziehungen.                                                             Foto: Udo Rettberg

EFCBB: Wenn man sieht, dass die Bigones (Big Ones) und die Extriches (die extrem Reichen) dieser Welt sich des Fußballs angenommen haben, indem sie sich Clubs als Spielzeuge „gönnen“, muss man sich eigentlich wundern, dass die Fans nicht längst auf die Barrikaden gegangen sind. In Manchester hat man nach der Übernahme von ManU durch die Glazers einen eigenen Club gegründet, der heute in einer unteren britischen Liga spielt. In Deutschland sind die Rufe nach Vernunft bislang – abgesehen von Hannover und Leipzig – ausgeblieben. Befürchten Sie, dass die Fans der Bundesliga eines Tages auf die Barrikaden gehen, weil sie nicht gehört werden? Welche Erwartungen haben Sie an Ihre eigenen Fans?

 

FB: Ich kann mit der nostalgischen Denkweise nicht so viel anfangen. Die ganze Welt entwickelt sich, nur der Fußball soll in seiner Ur- sprungsform erhalten bleiben. Das funktioniert nicht. Wir Verant- wortlichen von Eintracht Frankfurt wissen, dass wir bei unseren Ent- scheidungen und Modernisierungs- maßnahmen nie die Tradition des Vereins außer Acht lassen dürfen. Wir müssen unsere Fans mitneh- men, erwarten von diesen aber auch Verständnis, dass wir etwas bewe- gen wollen, um Schritt halten zu können.

 

EFCBB: Investieren so viele Amerikaner in der Premier League, weil dort der beste Fußball gespielt wird oder weil dort die TV-Gelder sehr üppig fließen? Hat Deutschland in dieser Beziehung etwas falsch gemacht mit der Aufrechterhaltung der 50+1 Regel? Werden deutsche Fußballclubs in absehbarer Zeit voll zu Kapitalgesellschaften?

FB: Also mit dem besten Fußball hat das mit Sicherheit nichts zu tun. Wo Geld ist, kommt Geld hinzu. So einfach ist die Sache. Das kennen wir doch aus vielen Situationen. In Deutschland haben wir uns langsamer entwickelt, öffnen uns nun aber auch. 50+1 wird fallen, das ist klar. Dennoch heißt das aber nicht, dass dann alle Schleusen offen sind. Wir werden Strukturen schaffen, die die Werte des deutschen Fußballs bewahren.

 

EFCBB: Was meinen Sie, warum hat bis dato Borussia Dortmund keinen Nachahmer für den Gang an die Börse zur Aufnahme von Eigenkapital gefunden?

FB: Die Antwort ist relativ einfach: weil es in ganz Europa eigentlich keine börsennotierte Erfolgsstory im Profifußball gibt. Ich wäre auch nicht gerade happy, wenn ich ein großes Aktienpaket vom BVB halten würde.

 

EFBB: Stimmen Sie der Aussage zu, dass der nächste große Schub für den Weltfußball durch die Kommerzialisierung des Fußballs in den USA kommen wird. Wann wird die MLS mächtiger und stärker sein als die Top-Ligen in Europa?

FB: Die Kommerzialisierung schrei- tet voran. Ob nun die USA oder China als erstes den Anschluss schaffen, werden wir sehen.

 

EFCBB: Welche Rolle werden die Fußball-verrückten Chinesen sowie Inder in Zukunft spielen?

FB: Die Frage ist, ob sie einen langen Atem haben und auch ihre Unterstützung halten, wenn sich der Erfolg nicht zügig einstellt. Oft verlieren Investoren, die keinen echten Bezug zum Sport haben, dann schnell ihre Begeisterung.

 

EFCBB: Wird die Eintracht in absehbarer Zeit Kooperationen, Patenschaften oder Lizenzvereinbarungen mit Clubs in anderen Ländern (Afrika, Asien, USA) aufbauen?

FB: Die Eintracht ist dabei, sich international gut zu justieren. Denn nur das schafft eine Basis zum kontinuierlichen Erfolg. Welche Schritte wir dabei exakt gehen, möchte ich im Moment noch nicht öffentlich machen.

 

EFCBB: In diesem Kontext: Ist das, was z.B. rund um Red Bull geschieht, nicht der „Tod des Wettbewerbs“, weil im Prinzip unter Einhaltung der Regeln Spieler zwischen Salzburg, Leipzig und New York hin- und hergeschoben werden können?

FB: RB Leipzig und die in den Vereinen jeweils Verantwortlichen unternehmen nichts, was nicht den Verbandsregeln entspricht. Von daher ist es nichts Verbotenes und schon gar nichts Tödliches.

 

EFCBB: Erfüllen die Spieler im heutigen Fußball die ihnen zugedachte Vorbildfunktion?

FB: Das kann man so einheitlich nicht beantworten. Wir halten unsere Spieler jedoch an, ihrer Rolle bewusst zu sein und entsprechend zu leben. Aber was ist heute nicht alles ein Vorbild…

 

EFCBB: Sind die meisten Spieler nicht überbezahlt – schließlich spielen sie ja „nur“ Fußball?

FB: Eine populistische Frage. Wäre das Geld nicht im Markt, könnte es nicht verteilt und damit von den Spielern verlangt oder verdient werden.

 

EFCBB: Danke fürs Gespräch.

 

 

http://www.udorettberg.de/images/PDF/Fuball2017AprilEFCBB.pdf