Die Erde bebt – 40 Drohende Eiszeit

Die Erde bebt – 40 Drohende Eiszeit 2017-05-11T15:21:19+00:00

Die Erde bebt 40

Drohende  Eiszeit

28.04.2017, also 98 Tage ndjti

Einige bezeichnen die Lage betont vornehm als „große Unruhe“. Andere sprechen deutlicher und klarer von barbarischen Taten und Kriegsgefahr.  Für mich steht fest: Die Welt befindet sich längst im Kriegsmo- dus –  so wie ich es seit Jahren ankündige.  Auch wenn sich die mächtigen Bonzen und Kriegsherren ge- genseitig die Schuld zuschieben, so ist klar: Schuld sind sie alle gemeinsam. Mir soll keiner erklären, dass es nur einen  Schuldigen für  unzäh- lige abscheuliche Taten auf dem Globus gibt. Klar: Schuld sind alle – auch die sich als Friedensengel“ aus- gebenden USA. Was den Politik-Versagern über Dekaden gefehlt hat, war und ist die Fähigkeit, den Blick aus der Vergangenheit in die Zukunft zu richten und Gefahren zu erkennen.  Alles wird vom „Diktat des Geldes“ bestimmt.

 

 

Die Unruhestifter dieser Welt haben den Krieg über Jahre hinweg „geschickt“ vorbereitet und u.a. durch Hassbotschaften, Schuldzuweisungen und Kriegsspiele inszeniert. Erschwert wird die Lage dadurch, dass in einigen Hoheitsgebieten inzwischen neue Sheriffs – so in England, in der Türkei – drohgebährend ihre Colts ziehen.  In anderen Ländern wie Frankreich und Deutschland stehen wichtige wegweisende Wahlen auf der Tagesordnung. Donald Trump trägt als neuer US-Sheriff ein gerüttelt Maß Schuld am recht frisch und eisig wehenden Wind des Krieges. Aber der Casino-Pleitier ist aus meiner Sicht nur das letzte Teil in diesem Kriegspuzzle. Vor der Ära Trump – meine neue Zeitrechnung lautet: der 28. April ist Tag 98 nach DJTI, nach Trumps Amtsantritt.   Zuvor schon hatten andere „Feldherren“ aus Russland, Syrien, Nordkorea, der Türkei, aus dem arabischen und islamischen Raum sowie auch aus „EU-Europa“ die „War-Scenery“ vorbereitet. An- gela Merkel hat sich – wohl mit dem Wissen ihrer gigantischen Fehlleistungen während der vergangenen Jahre – zuletzt selbst ein etwas anderes Image der Zurückhaltung auferlegt. Kein Wunder: Sie muss tagtäglich über die verheerenden Sünden ihrer fremden „Schützlinge“ lesen. Arme Angie!!

 

Das Ziel: Zerstören und wieder aufbauen – Konkret geht es den politisch Mächtigen – den Gehilfen des Großkapitals – darum, die bestehenden Systeme abstürzen und vernichten zu lassen, Teile der Erde zu zerstören und Milliarden von Menschen ins Jenseits zu schicken. Den Plan, die menschliche Rasse dann  vorübergehend „auf anderen Planeten zu parken“, werden sie wohl nicht umsetzen können – dazu reicht die Zeit nicht. In einigen Jahren – so ist der Plan des Großkapitals  – soll die Erde (mit einer deutlich geringeren Bevölkerung) nach dem Kriegsgebrüll dann wieder lebenswert ge- macht werden.

 

Peking ist auf dem Beobachterposten – Wer sich seit Dekaden im Bemühen um den globalen Dirigentenstab geschickt im Hin- tergrund hält, ist die VR China. Deren Präsi- dent Xi Jinping ist eine auf den ersten Blick positiv auffallende Erscheinung im welt- weiten Präsidenten-Zirkus. Im Übrigen: Auch

 

Eurosklerose – Die neue alte Krankheit –  Die EZB – das hat sich zuletzt erwartungs- gemäß bestätigt – hat erkannt, dass eine Abkehr von der „Politik der Dummheit“ eine noch größere Dummheit wäre. Die Leitzinsen im Euro-Raum bleiben unverändert und auch die monatlichen Bond-Aufkäufe durch Marios Leute bleiben bei 60 Mrd. € p.a. auf bis- herigem Niveau. Und dies, obwohl die Er- holung der Euro-Volkswirtschaften nach Beo- bachtung der EZB angeblich „zunehmend so- lide“ wird. Einige Analysten sprachen zuletzt bereits vom „Wiederwachen Europas“. Ich habe da so meine Zweifel. In Europa herrscht nach wie vor Chaos. Die EZB-Vertreter wissen genau, dass die angebliche Stabilität der Wirtschaft sowohl in Europa als auch in den USA auf Sonderfaktoren (Nullzins, Ölpreistief, fiskalische Ankurbelung) beruht und die Situation durch die Inkaufnahme gigantischer Schuldenlasten (auf staatlicher, unternehme- rischer und privater Ebene) nur erborgt ist.

 

 

 Nebenbei bemerkt

Die riesigen Risiken


Wer ein gewisses Alter überschritten hat, erkennt an der eigenen Konstitution die Schwächen und Gebrechen von Menschen. Noch bedenklicher ist: Diese Schwächen verstärken sich in der Regel mit fortschreitendem Alter. Das aber heißt auch: Der 70jährige Donald Trump ist im Weißen Haus an der Schaltstelle der Welt wie viele andere Politiker vor ihm der falsche Mann für die Rolle des Global Leaders. Denn aus Washington berichten sie, dass Trump als Starrkopf auch nicht bereit ist, auf den Rat seiner Umgebung zu hören. Daraus resultieren riesige Risiken. Das macht nachdenklich.



Nur Donald weiß, wie es wirklich geht. Menschen müssen in diesen Zeiten den Ein- druck gewinnen, dass die meisten politischen Entscheidungsträger vor der Zeit Donald Trumps einfach „saudumm“  gewesen sein müssen. So jedenfalls ist DonJohns Auftreten zu erklären. Donald Trump stellt die Welt auf den Kopf, stellt fast alle Entscheidungen seiner Vorgänger in Frage und bereitet die Welt auf einen Krieg vor. Das, was Trump tut, hat mit Säbelrasseln allein nichts zu tun. Die Welt steht (wie ich das seit Jahren prophe- zeie) ganz, ganz nahe am nächsten Weltkrieg. Ich habe bisher dafür plädiert, dem neuen Präsidenten eine Chance zu geben, weil eine 19 Billionen-Dollar-Volkswirtschaft wie die USA nun wirklich nicht über Nacht neu ausgerichtet und justiert werden kann.

Aber – Donald Trump hat inzwischen zig Chancen durch sein dümmliches Auftreten bereits vertan. Vor allem ist er nicht in der Lage, argumentativ zu überzeugen, weil ihm offensichtlich auch das geistige und mensch- liche Rüstzeug dazu fehlen.  Entscheidend wird jetzt u.a. sein, wie seine Ideen (bezüglich Handelsabkommen, Deregulierung, Steuern und Infrastruktur) umsetzbar sind und ob sie wirken.  Von einem Plan sollten Donald und seine Hilfssheriffs im Weißen Haus Abschied nehmen – nämlich von der Idee, dass staat- liche Ankurbelungsprogramme nicht letztlich zu noch höheren Staatsschulden führen. Diese Idee hat damals bei Ronald Reagan nicht funktioniert und dürfte auch bei Trump & Co nicht funktionieren. Solides Wirtschaften sieht anders aus – leider haben sie (nämlich die Politiker) das in der Welt vergessen. Sie laden (im Auftrag der Bigones und Extriches) alle Last auf den Schultern der Bürger ab.

Schuldig fühlen sie sich dabei nicht. Immerhin hat der blondgelockte Deutschstämmige in Washington jetzt sinngemäß zugegeben, dass er sein altes Leben vermisse. Heißt das etwa, dass er sich von seiner aktuellen Aufgabe überfordert fühlt? Donald Trump würde so etwas wohl nicht offen zugeben. Liebe Amerikaner, bitte, bitte tut Donald Trump den Gefallen und der Welt damit auch – setzt ihn als Präsident ab. Schickt ihn täglich auf den Golfplatz, gebt ihm den Job des TV-Mode- rators und des Casino-Players zurück. Doch was geschieht wirklich: Nach dem Motto „nur ich treffe die richtigen Entscheidungen“ bla- miert sich das Lügenmaul aus dem Weißen Haus täglich. Überraschend kommt das für mich nicht. Und so ist zu erwarten, dass das von Trump & Co gesetzte Ziel einer Wachs- tumsrate von 3 % wohl nicht erreichbar ist. Wall Street scheint das ähnlich zu sehen; denn ein Vergleich der 100-Tages-Amtszeit von US-Präsidenten zeigt Trump  mit + 5,6 % nur auf Rang 4 hinter Bush sen., Kennedy und Clinton.

 

 

S&P 500 Aktienindex – Warten auf Trump’sche Impulse

    Quelle: Barchart

 


Zinstrend als Wegweiser – Das wird auch Janet Louise Yellen in ihrer Rolle als Fed-Chefin bei der Geldpolitik berücksichtigen. Stärkere Zinsanhebungen sind nicht zu er- warten. Ein Blick auf die Zinsen zeigt die konjunkturelle Ernüchterung Wall Streets. Nachdem die Rendite 10jähriger „Treasu- ries“ – US-Staatsanleihen – als Folge des Trump-Siegs in 28 Tagen von seinerzeit  1,8 % bis auf 2,6 % gestiegen ist, kam es wieder zur Ernüchterung. Zehnjährige „Treasuries“ rentieren nach 2,05 % wieder mit 2,3 %.
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Bcc
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Der Planet bebt  – noch immer – Was sind die Auslöser für das Beben auf diesem Planeten? Klar, man könnte in diesem Kontext viel tiefer in die Geschichte einsteigen, könnte sich dort Erklärungsmuster und möglicherweise auch Lösungen holen für das im Inneren aufkommende Unverständnis. Nun – das fällt mir schwer; denn ich  habe in den vergangenen Dekaden fest daran geglaubt, die Menschheit habe gelernt, habe vermutet, Zivilisation und Humanität hätten sich durchgesetzt. Das war eine Fehlannahme.

 

Bei Reisen in 98 Länder der Welt hatte ich diesen Eindruck über die vergangenen Dekaden hinweg gewonnen – und ich habe daran geglaubt, dass mit der Globalisierung beinahe optimale Bedingungen für eine Fortschreibung und Weiterentwicklung des „Menschlichen“ gegeben seien. Das war eine Fehlannahme. Dies vor allem deshalb, weil in westlichen Regionen Humanität „gelebt“ wurde, dass dies jedoch nicht in andere (ärmere) Regionen der Welt weitergereicht worden ist. Und dabei hatten alle doch so stark auf positive Effekte des Internet vor allem mit Blick auf die Bildung gehofft. Hoffnungen und Träume brachen sich Bahn.

 

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Nebenbei bemerkt

Völlig versagt


Heute muss ich (erneut) erkennen, dass ich über 40 Jahre hinweg darin versagt habe, den Deutschen die Themen Finanzen und Börse zu erläutern. Über diesen langen Zeitraum hinweg habe ich mich bei einer deutschen Zeitung intensiv auch mit dem Thema Finanz-Derivate beschäftigt. Der Erfolg war bescheiden – offensichtlich. Doch dann kommt Dekaden später ein russischer Irrer, zündet Bomben am Bus eines Fußballclubs und schon beschäftigt sich die gesamte Republik mit dem Thema „Puts“. So geht das!!!!!


 

Doch weit gefehlt. Wenig ist geblieben, nichts hat sich durchgesetzt. Auch nicht in den gut entwickelten, vom Wohlstand gesegneten Ländern des Westens. Viele begreifen, dass dieser Wohlstand a) nur auf Kosten der vom Westen ausgebeuteten Länder Afrikas, Asiens und Lateinamerikas und b) durch den Aufbau riesiger Schuldenberge erreicht wurde. All das werden  unsere Kinder und Kindeskinder zurückzahlen müssen – eines Tages – in irgendeiner Form. Was das Heute diktiert, ist die Auswegslosigkeit, die Hoffnungslosigkeit und die Chancenlosigkeit Mord und Totschlag brechen sich Bahn. Manche Menschen sind stark genug, die Dinge zu verkraften und aktiv nach Auswegen zu suchen – andere wiederum verzweifeln, und ziehen sich zurück, wollen ihr Leben in Ruhe und Abgeschiedenheit suchen.  Die Gefahr einer globalen Rezession und Depression ist sehr groß. Dritte gehen mit Gewalt in die Offensive.


Nebenbei bemerkt

Egoismus pur


Ich muss mich wundern, wenn ich in diesen Tagen von unzähligen US-Amerikanern weiterhin fast Tag für Tag immer wieder höre, Trump sei ein Mann des Volkes. Ha, ha, ha ……………. Sie haben es noch immer nicht begriffen, dass der ehemalige Casino-Pleitier ein Vertreter des Establishments ist. Sie sollten wissen: Die vom egoistischen Mehrfach-Milliardär Trump geplante Steuerreform läuft u.a. darauf hinaus, sein eigenes Vermögen zu steigern. Doch ich befürchte, dass die US-Bürger viel zu spät erwachen werden



Die Zahl der Konjunkturskeptiker steigt – Ich habe Steen Jakobsen als einen klugen und weitsichtigen Ökonomen kennengelernt. Mit Blick auf die Lage der Welt  schwammen wir in den vergangenen Jahren nicht selten auf einer Wellenlänge – vor allem bei den Prognosen der Weltwirtschaft und der Rohstoffmärkte. Zugegeben: Meine vor rund drei  Jahren abgegebene Prognose einer globalen Rezession ist nicht eingetroffen. Aber dies vor allem deshalb, weil ich mir nicht vorstelle konnte, dass die Notenbanken ihre „Geldpolitik der Unvernunft“ wirklich bis ins Letzte ausspielen würden.

Nun – die Zinsen sind über 3 Dekaden hinweg geradezu dramatisch gefallen – in den USA von fast 20 % auf null %. In Europa sind sie sogar in negatives Territorium gerutscht. Heute sagt Steen Jakobson,  Chefökonom der Saxo Bank, eine globale Rezession sei in den kommenden 12 bis 18 Monaten sehr wahr- scheinlich. Die Wahrscheinlichkeit liege bei 60 % – ähnlich äußern sich Südafrikas Ned- bank und andere Fachleute. Wenn ich mir die zurückhaltenden Prognosen der von mir sehr geschätzten IWF-Chefin Christine Lagarde anschaue, dann bleibe ich bei meiner sehr, sehr skeptischen Sicht der Weltwirtschaft.

 


Die besten Anlageklassen

A – Aktien                                                                            – 15 %
B – Anleihen *                                                                    — 00 %
C – Bargeld/Liquidität                                                      — 30 %
D – Gold/Silber/Platin (physisch + Aktien)                 — 55 %

* Der mit Blick  auf Anleihen-Investments weiter empfohlene Anteil von 0 Prozent gilt für Neu-Engagements. Zahlreiche Investoren halten in ihren Depots indes noch langlaufende Anleihen mit Kupons von 3 bis 5 % oder sogar höher. Solche Bonds weisen heute enorme Kursgewinne auf. Diese Anleger sollten über eine Reduzierung ihres Bond-Anteils nachdenken. Denn die 35jährige Anleihen-Hausse hat ein Ende gefunden.  Nach dem Trump‘schen Sieg ist auf lange Sicht mit einem weiteren Zinsanstieg zu rechnen. Das Risiko von Kursverlusten in Anleihen-Investments ist groß. Vor dem Hintergrund der niedrigen Renditen sind Festverzinsliche allgemein wenig interessant. Erst bei einem Anstieg der Bondrenditen über die Marke von 4 % erscheint der Aufbau von Bond-Investments wieder sinnvoll. Das aber dürfte noch eine gewisse Zeit dauern, so dass vorerst noch Geld in Aktien fließt. – Aber: Auch bei Aktien dürfte sich die Stimmung in den kommenden Monaten verschlechtern. Ein nachhaltiger Aktienkurs-Einbruch ist wahrscheinlich.

Diese Liste der Asset-Classes enthält keine Angaben über empfohlene Quoten von Immobilien- oder Alternativ-Investments wie Private Equity, Hedge Funds, Farmland. Forstland, Kunst etc. Sie beschränkt sich vielmehr auf liquide Assets, die börsentäglich an Wertpapier- und Terminbörsen ge- und verkauft werden können. Der Aktienanteil wurde nicht verändert.

Aktien  Die Aktienquote wurde weiter reduziert. Hier sollte der Fokus weiter auf künftigen Megatrends sowie auf von Anlegern „gehasste“ Branchen liegen – so z.B. Öl- und Pharmaaktien. Interessant sind auch Agrar- und Wasseraktien. Darüber hinaus sollten in der Digitalisierungs-Ära Technologiefirmen – z.B. Drohnen, Fintech, Biotech, 3D-Beschichtung und Marihuana – Beachtung finden. Langfristig scheinen Aktien von Freizeitunternehmen (Sport, Kunst, Kultur) als Investment interessanter zu werden.

Gold- und SilberPositionen haben wegen des starken Dollars für Euro-Anleger wieder an Wert gewonnen. Wir halten unseren Edelmetall-Anteil unverändert hoch. Das Goldpreisziel auf Sicht von 5 Jahren liegt unverändert bei rund 2800 $ je Feinunze.

Energie-Metalle Wir haben vor einem Hype im Bereich Lithium gewarnt, der sich dann auch eingestellt hat. Jetzt aber scheint der Bereich der Energie-Rohstoffe (Lithium, Kobalt, Vanadium und Graphite) wieder interessanter zu werden.

Real Estate Wenn wir in den vergangenen Monaten die Hausse an den globalen Immobilienmärkten mit Vorsicht betrachtet und die Gefahr einer Überhitzung aufgezeigt haben, so werden wir jetzt z.B. in Vancouver, London und anderen gehypten Standorten bestätigt, wo die Preise – ausgenommen Frankfurt – leicht gefallen sind.

Wichtiger Hinweis: Es empfiehlt sich grundsätzlich, Derivate wie Optionen oder Futures zur Absicherung bestehender Kurs- und Preisrisiken von Aktien und anderen Vermögenswerte einzusetzen. Das hat sich gerade in den vergangenen Jahren als Erfolgsrezept bewährt.

  1. April 2017 http://www.udorettberg.de/images/PDF/DEB40.pdf http://www.udorettberg.de/images/PDF/DEB40.pdf