Die Erde bebt – 27 Das eigene Grab

Die Erde bebt – 27 Das eigene Grab 2017-04-12T21:17:03+00:00

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Die Erde bebt – 27

Das eigene Grab

Der Mensch ist ignorant und egoistisch – er besinnt sich vor allem auf sich selbst. Die Verantwortung für  kommende Generationen sind oftmals eine zu schwere Bürde. Der homo sapiens denkt an sich selbst zuerst, er will sorglos leben, will genießen. Mit einer solch verantwortungslosen Art gräbt er nicht nur sein eigenes Grab, sondern reißt andere mit ins Verderben                            Von UDO RETTBERG

Rettungsring

Rettungsringe dürften bald gefragt sein.                                                                                                         Foto: Udo Rettberg

Menschen stecken in der Regel nicht zurück.  Grund: „In the long run we are all dead“, soll der große Ökonom John Maynard Keynes vor vielen Jahren gesagt haben. Mit diesem Wissen agiert die Menschheit auf diesem Planeten seit jeher eigensinnig und kurzsichtig. Wie kritisch es um die  Erde bestellt ist, wie nahe die Welt dem Abgrund und am alles Menschliche zerstörenden Rutsch in eines der unzähligen schwarzen Löcher im Universum steht, zeigen die Visionen und Aktionen angeblich ganz Weiser. Diese bereiten die Flucht auf andere Planeten vor.

Die „Groß-Groß-Großkopferten“ feierten zuletzt– unter Führung ihres Super-Chefs Johnny Tuttie  Picturemountain – in Sachsen ein Freudenfest.  Diese elitäre Gruppe  holt auf  dem Planeten Erde die Kriegsspielzeuge aus den Waffenarsenalen und bereitet den nächsten Weltkrieg vor. Die  grell-roten Warnsignale leuchten. Menschen sollten ihren Ängsten und Gefühlen freien Lauf geben, voller Wut auf die Straße  gehen und den Diktatoren und Dumpfbacken unter dem Motto „Wir sind das Volk“ die Stirn bieten.

Der Mensch ist zu schwach – Vieles aber spricht dafür, dass  der Mensch zu schwach ist, solche Probleme zu lösen. Das Universum und das Allmächtige werden wohl die Aufgabe der anstehenden „großen Korrektur“ übernehmen müssen. Möglicherweise haben mehrere Asteroiden bereits Kurs aufgenommen. Vorher aber werden sich möglicherweise die Prognosen von gigantischen Erdbeben erfüllen, die dann hunderte von Millionen Menschen  das Leben kosten könnten. In Kalifornien (an der sich seit Dekaden „reibenden“ San-Andreas-Verwerfung) zum Beispiel oder dort, wo die europäische Erdplatte seit vielen Jahren an der asiatischen Erdplatte  explosiv aufeinanderstoßen. Und dass Asien seit langem in dieser Hinsicht als Gefahrenherd bekannt ist, erhöht das Risiko.

Freunde aus den USA weisen mich in diesen Tagen auf  Meldungen von Wissenschaftlern der  dortigen Gesundheitsbehörde CDC hin, die ein E-Coli-Bakterium – einen neuen Super-Erreger – entdeckt haben wollen, der gegen alle Arten von Antibiotika immun sein soll. Beim G7-Gipfel in Japan wurde offiziell vor schwerwiegenden Auswirkungen solcher Keime auf die Weltwirtschaft gewarnt. Die Gefahr, in eine post-antiobiotsche Zeit abzutauchen, scheint für die Menschheit zuzunehmen. Endzeitstimmung also????

Querdenker sehen u.a. zwei Auswirkungen Zum einen wird durch solche Seuchen-Meldungen die Bedeutung und Daseinsberechtigung der Pharmaindustrie in den Fokus gerückt. Und zum anderen ließe sich so die im Hintergrund offensichtlich angestrebte Verringerung der Weltbevölkerung begründen. Was Krebs, Ebola und Zika-Virus sowie andere Seuchen über Dekaden hinweg nicht gelang, ist möglicherweise neuen Super-Erregern vorbehalten. Auch der Zika-Virus sorgt für Schlagzeilen; denn einige Gesundheitsexperten gaben offiziell die Empfehlung ab, eine Absage der Olympischen Spiele in Brasilien zu erwägen. Klar, das IOC  sprach sich – wohl auch mit Blick auf die finanziellen Folgen – dagegen aus.  Und dass Chemtrail nicht mehr nur eine Verschwörungstheorie ist, glauben inzwischen auch immer mehr Menschen.

Wenn ich zuletzt in einem Interview mit dem CEO einer deutschen Bank etwas gedankenlos den Begriff „Überbevölkerung“ gewählt hatte, dann wurde ich von meinem Gesprächspartner sehr rasch zurechtgestutzt – wohl zurecht. „Was ist über, wer ist übrig und sagen Sie mir, wer die Folgen dann entscheiden will“, fragt er mich verständnislos.  Anschließend kam es zu einer sehr langen Diskussion zu diesem Thema, die nicht nur bei den gigantischen ökologischen Problemen und beim Krisenthema Klimawandel landete.

Der geborgte Wohlstand ist nicht haltbar – Die ökonomischen und finanziellen Probleme der Welt erscheinen vor diesem Hintergrund unbedeutend und winzig.  Was ist eine Staatsverschuldung von mehr als 150% des BIP schon gegen die Gefahr des Weltuntergangs? Wenn man das Ganze aus ökonomischer und finanzieller Sicht betrachtet, dann ist das halt nur ein Blickwinkel. Vielleicht werden wir in der Stunde Null den Politikern sogar Lob dafür aussprechen, dass sie uns über Jahrzehnte hinweg den „geborgten Wohlstand“ geboten haben

Teilverrohung der Gesellschaft – In Deutschland sprechen Regierungskreise von einer „Teilverrohung der Gesellschaft“ und sie meinen damit auch, dass die Hemmschwelle zur Gewalt gegen Flüchtlinge geringer wird. Nun sollten Sie in den Parlamenten mit Blick auf die Teilverrohung auch den Finger auf sich selbst richten. Was verroht ist, sind auch Maßnahmen, die Regierungen gegen ihre Bürger beschließen. Ich wiederhole mich: Die Regierungen haben versagt – kläglich. Und das über viele Jahre hinweg. Sie haben zugelassen, dass Demokratie auf vielen Gebieten nur noch eine leere Worthülse ist.

Ich behaupte, die Bigones und Extriches und ihre Handlanger (Regierungen und Notenbanken) haben gezielte Maßnahmen zur Störung der Demokratie getroffen. Der Grund: Sie haben erkannt, dass die Erde bebt, dass das aktuelle System keine Überlebenschance hat – politisch, ökonomisch, ökologisch und gesellschaftlich. Ihr Ausweg ist allein das Chaos – also ein Umfeld, in dem sie Bürgern klarzumachen versuchen, dass die harte Hand notwendig ist. Ich jedenfalls stelle mich auf das Schlimmste ein. Wer Politikern Intellekt, Fachwissen, Verstand und Vernunft zutraut, der wird wohl schon bald eines Besseren belehrt.

Der Bürger muss in den Fokus rücken – Heute wäre für die Menschheit noch Zeit, auf die Straße zu gehen und den Dumpfbacken in den Schaltzentralen zu erklären, dass die Gesamtheit der Bürger bei künftigen politischen Entscheidungen im Vordergrund stehen muss. Wer glaubt, dass der Ausweg der Krise aus Sicht der Freunde von Johnny Tuttie Picturemountain nicht in einem Weltkrieg liegt, der ist ein Optimist. Wenn ich mich mit diesen Gedanken auf die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte fokussiere, dann komme ich zu dem Schluss, dass die „Great Depression“ der 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts wohl nur ein Vorspiel dessen war, was uns alle in den kommenden Jahren erwartet.

Sie haben der Welt über Dekaden ein Schneeballsystem zugemutet – haben riesige Staatsschulden aufgebaut und die Tilgung und Zinszahlung durch eine immer höhere Schuldenlast „garantiert“. Für solche Ponzi-Schemes sind viele Geschäftsleute für lange Zeit in den Knast gegangen.  Als „Retter“ dieses Systems kommen nur die Bürger selbst in Frage. Und zwar „Otto Normalverbraucher“ der über die geplante Abschaffung des Bargelds bereits auf „harte Schritte“ vorbereitet wird. Keine Frage: Die Steuern und Abgaben werden steigen. Der Zugriff auf das Vermögen der Menschen ist zwangsläufig – auch auf Immobilien und Grundstücke. Wenn Experten derzeit zur Kapitalanlage in Immobilien raten, dann vergessen sie dabei, dass Regierungen vor Dekaden bereits schon einmal Zwangshypotheken auf Immobilien eingeführt haben.

Charles Ponzi lässt grüßen – Heute versuchen die Eliten, das unsinnige Spiel der „Ponzi-Schemes“  mit Hilfe der Notenbanken durch Nullzinsen oder Negativzinen auf eine neue „Schwachsinns-Ebene“ zu heben.  Inzwischen gehen die Visionen weiter: Mein Vorschlag an Mario Draghi, EU-Bürgern für zwei Jahre monatlich je 5000 € (ausschließlich für den Konsum) zu überweisen und das Geld mit einem Verfalldatum zu versehen, hat zu keiner Reaktion des italienischen Gosa-Getreuen geführt.  Irgendwann (ich gebe zu: ich kenne weder Zeitraum noch Zeitpunkt) wird das System „crashen“.  Und dann versuchen die Kapitalanleger in der Folge allesamt durch eine Tür zu flüchten. Diese Tür wird sich dann als Nadelöhr erweisen.

Wenn sich die Zöglinge von Johnny Tuttie Picturemountain mit ihren global aktiven Freunden aus der Szene der Bigones und Extriches –  den Golsas,  Roschies, Jäpiemos und Rockies – treffen und das Geschehen in der Welt in ihre Richtung  lenken, dann geht es wieder rund. Dann wird zwar nicht unbedingt in die Hände, aber anderen (nämlich den Armen und den Normalos) in die Suppe gespuckt. In dieser Phase ist aber auch eine verdammte  Vorsicht angesagt – nicht nur hier in Dresden/Sachsen, sondern auch an anderen Orten dieses wild durch das Universum wabernden Planeten.

Nix Genaues weiß man nicht – Denn sowohl hier als auch in anderen Teilen der Welt gilt: Nix Genaues weiß man nicht über die Bigones und Extriches, also die besonders Großen und Mächtigen und die Superreichen. Eines ist aber klar: Johnny Tuttie Picturemountain I – der Chef des mächtigen Gebildes – und seine wenigen Freunde wollen noch reicher werden. Die Demokratie haben sie bereits getötet, jetzt wollen sie die Welt noch stärker kontrollieren. JTP I.  kann nicht zulassen, dass sich die Gewichte verschieben. Dazu bietet er seinen „Handlangern“ Machtgarantien.

Bekannt ist nur, dass die sich als besonders mächtig empfindenden Top-Politiker auf dem Planeten in erster Linie den Wünschen und den Befehlen der Bigones und Extriches beugen (müssen). Sie tun das als Handlanger dieser Bigones nicht zuletzt auch deshalb, weil sie ihren eigenen Status – nämlich ihre vermeintliche Macht und ihren Mini-Reichtum – behaupten wollen.

 

Die Penunzen der Bigones – Nur wenige, oder besser gesagt kaum jemanden interessiert die andere Seite der Medaille. Auch wenn die Weltbank vage Zahlen nennt, ändert sich nichts am eigentlichen Übel. Denn Zahlen sind – ähnlich wie Namen – halt Schall und Rauch. Von den rund 7,3 Mrd. Menschen auf dem Planeten Erde leben 5,6 Mrd. Menschen laut Weltbank in extrem ärmlichen Verhältnissen . Diesen 5,6 Mrd. Menschen stehen täglich weniger als jeweils 2 $ pro Tag zum Leben zur Verfügung. Von diesen 5,6 Mrd. Menschen sind einige Millionen auf der Flucht  – und zwar dorthin, wo die Johnny Tuttie P’s ihren Super-Reichtum untergebracht haben. Die ärmsten der Armen  suchen Zuflucht in den G7-Nationen – also in Europa und Nordamerika. Hier haben die JTP’s dieser Welt ihren Super-Reichtum natürlich sehr gut abgeschirmt. Mit anderen Worten: Die Penunzen der Bigones und Extriches  sind sehr gut versteckt.

Der Inzucht vorbeugen – Ich gebe zu: Mir fehlt es an Wissen, Erfahrung und Intelligenz. Aber es ist ja gut, wenn in der Regierung die wirklich sachkundigen Menschen sitzen. Die, die auf alles eine Antwort haben, eine Lösung kennen  – und selbst wenn diese Antwort noch so schwachsinnig ist. Europa werde „in Inzucht degenerieren“, hat ein in Berlin sitzender Bundesfinanzminister zuletzt angeblich gesagt und so die Immigrationspolitik der Angie-Regierung  verteidigt. Hat dieser Minister etwa verschlafen, dass z.B. Deutschland seit mehr als vier Dekaden unzählige Einwanderer integriert hat  – Italiener, Spanier, Türken, Polen, Portugiesen und Menschen aus vielen anderen Nationen? In einer freien und offenen Gesellschaft, in einer grenzenlos erscheinenden Welt war Inzucht kein aktuelles Thema und wird es in diesem Jahrhundert wohl auch nicht sein. Wer die eigene dümmliche Politik mit solchen schwachsinnigen Argumenten begründet, macht sich lächerlich. Die Wählerumfragen scheinen diese Sicht der Dinge zu bestätigen.

 

Türkei – Europas Krisenherd brodelt. – „Es gibt so viele Probleme und so viele wirklich wichtige Dinge auf diesem Planeten, für die es gilt, Lösungen zu finden.“,  erkläre ich meinem Kumpel Recep am Telefon als unsere Diskussion auf die Armenien-Resolution des Bundestages kommt. Recep kennt sich in der Geschichte recht gut aus. Der Tod von 1,5 Mio. Armeniern wurde in der Resolution des Bundestats als Völkermord beschrieben, was in der Türkei zu wütenden Protesten führte. Ich gebe zu – ich kann die türkische Reaktion verstehen. Denn niemand kennt wirklich die Wahrheit, viele haben ihre eigene Meinung und haben dadurch auch „ihre Wahrheit“.  Dieser Blödsinn des Bundestages  war in meinen Augen völlig überflüssig.

Gehirn einschalten

Vor Inbetriebnahme des Mundwerks bitte Gehirn einschalten.                                                                                       Foto: Udo Rettberg

Öl ist ja heute so billig, da kann man es ruhig verbrennen. „Wie kann man nur so dämlich sein, in einer solch angespannten geopolitischen Lage noch mehr Öl ins Feuer gießen“, frage ich Recep. Dieser wiederum hat durchaus  Verständnis für die deutsche Seite. „Vielleicht braucht Deutschland diese Art der Vergangenheitsbewältigung“, mutmaßt er.  Ich aber bleibe bei meiner Meinung: „Warum beschäftigen sich die weich und super-bequem in ihren Sesseln  sitzenden Politiker  in Berlin nicht mit den wirklich wichtigen Problemen der Welt? Warum unternehmen sie z.B. nichts, um die latente Kriegsgefahr zu mindern, um die explosive Situation in der Frage der Zuwanderungen zu lösen“, frage ich. Politiker sollten – und da wiederhole ich mich – aus der Vergangenheit lernen und dieses Wissen dann zur Gestaltung der Zukunft nutzen. So zum Beispiel die Voraussetzung dafür schaffen, dass die Flüchtlinge keinen Grund mehr haben,  ihre Heimat zu verlassen. Hier liegt die Lösung für einen Großteil der aktuellen Probleme, wie ich bereits seit Jahren schreibe.

 

Receps Freude ist keine Schadenfreude – „Hochmut kommt vor dem Kniefall“, spricht mir  Recep dann aus der Seele, als unser Gespräch auf seinen Namensvetter aus Ankara kommt.  Den nach eigener Einschätzung  „größten Türken“ hatten sie kurz zuvor in den USA schmerzlich und brutal gegen die Wand laufen lassen. Bei  der Trauerfeier von  „Ali dem Großen“ hatten sie nämlich den geplanten großen Auftritt  von RT Erdogan verboten, was diesen zur beleidigten Rückkehr nach Europa veranlasst hatte. Recep kriegt sich am Telefon vor Lachen nicht ein. „Das ist aber doch wohl keine Schadensfreude – oder“, frage ich ihn.  „Wie könnte es das sein“, sagt Recep. „Den Schaden hat doch das türkische Volk, weil wir hier in Istanbul davon ausgehen, dass unser Sultan die Reise wohl auf Staatskosten unternommen haben dürfte.“ — „Da magst Du wohl recht haben,“ antworte ich.


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In Wissen investieren – Aktienquote reduzieren – Wo sollten Menschen das Kapital anlegen? Eines vorweg: Eine „sichere“ – also risikolose – Kapitalanlage gibt es in einem solchen Umfeld nicht, sieht man einmal von der „Investition in Wissen“ ab. Mein Rat: Bieten Sie Ihren Kindern und Kindeskindern und auch sich selbt die bestmögliche Ausbildung. Die Aktienmärkte profitieren von der weltweit  vagabundierenden Liquidität und dem Umfeld der Null- und Negativzinsen. Die Wachstumsraten sind niedrig (und zwar rund um den Globus), so dass Aktien wenig Phantasie besitzen. Es bietet sich an, bestehende Aktienpositionen über Derivate (Put-Optionen) abzusichern.   Auch Anleihen sind wenig interessant, weil zum einen die Qualität der Schuldner – egal ob Staaten, supranationale Einrichtungen oder Unternehmen – im kommenden Crash stark leiden wird. Dann besteht die große Gefahr, dass Anleihen nichts mehr sein werden.

Gold und Edelmetalle höher gewichten – Als vergleichsweise interessant sind darüber hinaus auch Investitionen in „physisches“ Gold. Das gelbe glänzende Metall – in Schmuckform und in Verbindung mit Diamanten und anderen Edelsteinen der Traum aller Frauen – hat sich über Jahrzehnte hinweg bestens bewährt. Nach dem „Kollaps“ in den 80er Jahren habe ich zwischen einem Preisniveau von 250 und 300 $ je Feinunze nachweislich konsequent zum Einstieg in Gold geraten. Und exakt am bisherigen Hoch bei über 1900 $ habe ich auch öffentlich im Rahmen eines Roundtables in Frankfurt einen Rückfall bis auf 1275 $ prognostiziert. Nachdem Gold dann kräftig auf unter 1200 $ je Feinunze abgesackt war, habe ich die Lage wieder positiver eingeschätzt.

Grundsätzlich halte ich den Aufbau von Goldpositionen (bis zu 40 % des Depots) nicht nur für sinnvoll und angezeigt, sondern auch für dringend notwendig. Allerdings muss sich jeder Anleger im Klaren darüber sein, dass  Politiker und Großbanken ihre Hände wohl in Zukunft nicht vom Goldmarkt lassen werden. Sie werden also (ähnlich wie auf anderen Gebieten) auch den Goldpreis zu manipulieren versuchen, wie sie das bereits in der Vergangenheit getan haben. Und möglicherweise – niemand sollte das wirklich ausschließen – werden die  Politiker versuchen, den Goldbesitz für Privatpersonen zu verbieten.

„The world is too ugly Gold to be weak!“ – Nach wie vor sollten sich Anleger der hässlichen Welt besinnen und darauf vertrauen, dass Gold nicht wirklich schwach werden dürfte. Nach wie vor halte ich für den laufenden Zyklus (genauer gesagt für die nächsten fünf Jahre) an meinem bescheidenen Goldpreis-Ziel von  rund 2800 $ je Feinunze fest. Denn wenn Gold wirklich ein  Inflationsschutz ist, dann sollte das bei der Analyse des Marktgeschehens auch berücksichtigt werden. Die Marke von 2800 $ entspricht dem inflationsbereinigten Hoch, das der  Goldpreis zu Beginn der 80er Jahre des vergangenen Jahrhunderts erreicht hatte.